Verhalten am Berg

Für ein sicheres Miteinander am Flumserberg

Regeln für Wanderer und Biker

Wanderer, Biker, Ausflugsgäste, Tiere: Sie alle tummeln sich im Sommer am ErlebnisBerg Flumserberg. Für ein friedliches und vor allem auch sicheres Miteinander gilt es ein paar Regeln zu beachten. Zudem ist es wichtig zu wissen, wie man sich im Notfall richtig verhält. 

Verhaltensregeln für Wanderer

  • Die Ausrüstung der Wanderung anpassen – von funktionellem Schuhwerk über Sonnen- und Regenschutz bis hin zum Handy und Verbandszeug.
  • Die Bergtour genau planen und das eigene Können richtig einschätzen.
  • Dritte Personen, wie zum Beispiel Mitarbeiter in Unterkünften, über die geplante Route informieren – vor allem bei langen und anspruchsvollen Touren. 
  • Ausreichend Verpflegung mitnehmen und viel trinken.
  • Beim ersten Anzeichen eines Wetterumsturzes umkehren und im Falle eines plötzlichen Gewitters einzelne Bäume und Gipfelgrate meiden.
  • Abkürzungen können gefährlich sein! Daher auf den gekennzeichneten Wegen bleiben oder – alternativ – unbekanntes Gelände nur mit ausgebildeten Berg- oder Wanderführern erkunden. 
  • In der Gruppe die Schwierigkeit der Tour an den schwächsten Wanderer anpassen.
  • Die Natur sauber halten und damit Flora und Fauna schützen.

Verhaltensregeln für Biker

  • Die Geschwindigkeit dem individuellen Können und dem Schwierigkeitsgrad der Strecke anpassen. Nur neben der Fahrspur anhalten – das Anhalten auf Sicht muss stets möglich sein. 
  • Schutzausrüstung tragen: Ein Helm ist zwingend vorgeschrieben, Handschuhe und Protektoren werden empfohlen. 
  • Auf Freeride-Strecken nur mit entsprechenden Bikes fahren und die allgemeinen Mountainbike-Regeln und Verkehrsvorschriften befolgen. 
  • Die markierten Routen und Trails nicht verlassen.
  • An Signale und Anweisungen des Bahnpersonals halten. 
  • Bei Stürzen sofort die Fahrspur räumen und im Notfall unter Angabe der Streckennummer und des Abschnittsbuchstabens beim Rettungsdienst der Bergbahnen Hilfe holen. 
  • Wanderern den Vortritt gewähren.
  • Weidezäune schliessen.

Das Vorgehen im Notfall

  • Ruhig bleiben und den Unfallort sichern.
  • Erste Hilfe leisten.
  • Den Rettungsdienst der Bergbahnen Flumserberg alarmieren: +41 81 720 15 19
     

Wichtige Angaben beim Absetzen des Notrufs:

  • Wer meldet den Vorfall? 
  • Was ist passiert? 
  • Wo und wann ist der Notfall passiert? 
  • Wie viele Personen sind verletzt? 

Zudem sollte eine Telefonnummer für eventuelle Rückrufe hinterlassen werden.

Zum Umgang mit Tieren

Viele der Wanderwege und Radtouren führen durch Alpweiden. Daher gilt es folgende Dinge im Umgang mit Tieren auf der Alp zu beachten:

  • Beim Betreten einer Weide ruhig verhalten, die Tiere nicht aufscheuchen oder verängstigen. Das Gatter vorsichtig schliessen und auf dem Wanderweg bleiben. 
  • Wenn möglich, Distanz zu Tieren wahren, insbesondere zu Mutterkühen und ihren Kälbern. Kälber auf keinen Fall berühren!
  • Versperrt eine Herde den Weg, lieber darum herumgehen als mittendurch. Den Tieren nicht den Rücken zukehren. 
  • Hunde an der Leine führen, unter Kontrolle halten und, falls Tiere angreifen, loslassen, damit der Hund fliehen kann. Wenn möglich, den Hund auf die der Herde abgewandte Seite nehmen. 
  • Sobald zu erkennen ist, dass sich Tiere bedroht fühlen, die Weide langsam rückwärts verlassen.

Tipp:

Deutliche Anzeichen dafür, dass sich eine Mutterkuh in Gefahr glaubt oder aggressiv wird, sind das Heben und Senken des Kopfes, Schnauben, Scharren und Brüllen.