Kultur & Sehenswertes Kirche St. Justus

Im Dorf Flums ist im 8. Jh. die St. Justus-Kirche erbaut worden, die zu den kostbarsten Kunstdenkmälern des Kantons St. Gallen zählt.

Ihren Namen trägt sie nach dem Märtyrer St. Justus, einem neunjährigen Knaben aus Auxerre in Frankreich, der seine Eltern vor den Zugriffen der Glaubensfeinde bewahrte, sich für Christus enthaupten liess, heiliggesprochen wurde und dessen Haupt um zirka 1036, bei der vorgesehenen Überführung ins Kloster Pfäfers wegen übernatürlicher Mächte in Flums verblieb. Das Justus-Haupt ist im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich zu bewundern.

Die ältesten Mauern der Kirche gehen auf römische Bauten zurück. Beachtenswert ist auch der angegliederte Friedhof, urkundlich erstmals 1303 erwähnt, mit den schmiedeisernen Grabkreuzen aus dem 17.-19. Jahrhundert.

Orte des Staunens im Heidiland

Schon seit Menschengedenken laden kraftvolle Orte im Heidiland zum Innehalten, Abschalten und Energie tanken ein. Lassen Sie sich ein auf eine Entdeckungsreise der besonderen Art und lernen Sie dabei die bewegte Vergangenheit von Land und Leuten kennen.

Tiefe Werte spüren Sie vor dem schwarzen, barocken Hungertuch, das zur Fastenzeit in den Chorbogen gehängt worden ist, um den Blick auf den Altar zu verwehren. Der Altar markiert den starken Kraftplatz in der Kirche. Seine Energien sind ausgeglichen und auf-bauend. Er ist jedoch gesichert und nicht zugänglich.